Stamm Dietrich Bonhoeffer

der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands e.V.

Pfadfinder?!

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Die Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) ist ein Bund von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern. Sie begreift sich als Gemeinschaft, in der Jugendliche zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten, die demokratisch denken und handeln, erzogen werden. Die Grundlage unserer Arbeit bildet der christliche Glaube. Unsere Arbeitsformen entstammen dem Pfadfindertum und stehen in der Tradition der deutschen Jugendbewegung. Die CPD ist Teil der evangelischen Jugend, und ihre einzelnen Gliederungen wirken aktiv in den örtlichen Kirchengemeinden mit. Dies geschieht in Ausrichtung auf die Ökumene.

Pfadfinder sind viel unterwegs in der Natur. Am Abend bietet ihnen ein gemütliches Zelt Schutz gegen Kälte und Regen. Eines unserer traditionellen Schwarzzelte, die Kohte, stammt ursprünglich aus Skandinavien, die Jurte, unser Versammlungszelt dagegen aus der Mongolei. 

 

Unsere Meuten und Sippen sollen dem Einzelnen einen geschützten Ort bieten, in dem der Jugendliche lernt, sich zu entfalten, Persönlichkeit zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Dies geschieht spielerisch und dem Alter entsprechend. Dabei werden den Jugendlichen durch das Leben in und mit der Natur Alternativen zu Konkurrenzdenken und Ellenbogenmentalität aufgezeigt und Gemeinschaft erfahrbar gemacht. Den Mittelpunkt unserer Arbeit bildet die kleine Gruppe. Durch Fahrten ins Ausland und Teilnahme an internationalen Treffen versuchen wir, uns für Völkerverständigung einzusetzen und neue Perspektiven kennen zu lernen. Ebenso nehmen Pfadfinder aus dem Ausland an unseren Veranstaltungen teil und finden bei uns gastfreundliche Aufnahme. Bis zum Alter von 12 Jahren sind die Kinder in einer sogenannten Meute zusammen, deren Arbeit sich durch spielerische Elemente, orientiert am Dschungelbuch von Rudyard Kipling, auszeichnet. Die Geschichten des Dschungelbuchs begleiten die Wölflinge während ihrer gesamten Meutenzeit und sind auch Ursprung der Namen der Wölflingsstufe.

Wie gestaltet sich nun konkret unsere Arbeit in den jeweiligen Altersstufen, den sogenannten Ständen?

Mit etwa 11 Jahren bilden die Jugendlichen eine Sippe. Dort lernen sie in der Gemeinschaft vor allem verschiedene Pfadfindertechniken, übernehmen kleinere Aufgaben und gehen gemeinsam auf Fahrt und Lager. In dieser Stufe werden Glaubensfragen vertiefter behandelt. Richtlinie für das Zusammenleben ist dabei das Pfadfindergesetz.

Hat sich der Jungpfadfinder in der Gemeinschaft entwickelt und ist bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, dann wird er in den Stand des Knappen aufgenommen. Dafür hat er bestimmte Proben erfüllt, und sich auf diese Weise bestimmte Fertigkeiten erarbeitet. Er beginnt, Verantwortung für Jüngere und für das Leben im Stamm zu übernehmen.

Ab 16 Jahren beginnen die Pfadfinder im Stand des Spähers, über den Stamm hinaus aktiv zu werden. Späher suchen einen persönlichen Zugang zum Glauben und setzen sich mit der Idee des Lebenspfadfindertums auseinander. Der Kreuzpfadfinder schließlich verspricht, sein Leben nach den Grundsätzen der Christlichen Pfadfinderschaft zu gestalten. Als Christen und Pfadfinder beschäftigen sich Kreuzpfadfinder aktiv mit Fragen aus Kirche und Gesellschaft und nehmen dort Verantwortung durch Mitarbeit wahr.
So führen wir die Jugendlichen in den einzelnen Altersstufen schrittweise an die Übernahme von Verantwortung heran. Dies dient nicht nur der Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen, sondern ist auch für die Fortführung der Arbeit der CPD wichtig, die auf allen Ebenen ausschließlich ehrenamtlich getragen wird.

 

Viele weitere Informationen zu unserem Bund, seine Ziele und Formen findest Du direkt auf unserer Bundes-Homepage: www.christliche-pfadfinderschaft.de

 

 
Letzte Aktualisierung: 13.04.05

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